Skip navigation

News from Attac Austria

Syndicate content attac.at: Pressemeldungen
Pressemeldungen von attac.at
Updated: 2 hours 18 min ago

Pressemitteilung Attac Deutschland - Frankfurt am Main, 10. Dezember 2019

Tue, 10/12/2019 - 15:35
Reine Aktiensteuer für wenige Unternehmen verhindert keine Spekulation   Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert den Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz für die Einführung einer angeblichen Finanztransaktionssteuer.  „Was Scholz da vorlegt, hat mit einer Finanztransaktionssteuer nichts zu tun. Es handelt sich um eine reine Aktiensteuer, die noch dazu nur auf Papiere einiger weniger Unternehmen erhoben werden soll. Eine echte Finanztransaktionssteuer wäre Sand im Getriebe der Finanzmärkte, sie würde Spekulation verlangsamen und verringern. Die Scholz-Steuer hilft nicht gegen den sekundenschnellen elektronischen Wertpapierhandel, sie hilft nicht gegen die hochriskante Spekulation mit Derivaten und allem anderen, was außerbörslich gehandelt wird. Sie hilft überhaupt nicht. Das Ganze ist Augenwischerei“, sagt Detlev von Larcher, Steuerexperte von Attac Deutschland.  Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sieht der Gesetzentwurf von Scholz eine Steuer von 0,2 Prozent auf den Handel mit Aktien von Unternehmen vor, die einen Kapitalwert von mindestens einer Milliarde Euro haben. Das sind in den beteiligten zehn EU-Ländern gerade mal etwa 500 Unternehmen. Der gefährliche Handel mit Derivaten und jegliche außerbörsliche Spekulation bleiben im Scholz-Entwurf außen vor. 
Eine echte Finanztransaktionssteuer, wie Attac sie fordert, umfasst Devisen, Aktien und Anleihen sowie den Handel mit Derivaten. Bei jeder Transaktion würde ein geringer Steuersatz von bis zu 0,5 Prozent erhoben. Eine solche Finanztransaktionssteuer hätte den beteiligten zehn EU-Ländern jährlich insgesamt etwa 60 Milliarden Euro eingebracht. Mit der Aktiensteuer, wie Scholz sie plant, sind es höchstens fünf bis sieben Milliarden. Anders als Scholz will Attac die Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer zudem nicht vorrangig für die nationalen Haushalte verwenden, sondern zur Bekämpfung von Hunger und Armut weltweit sowie für globalen Klimaschutz. 
Die Finanztransaktionssteuer ist seit 1998 ist eine Gründungsforderung von Attac. Auch mehr als eine Million EU-Bürgerinnen und Bürger hat nach der Finanzkrise 2008 gefordert, den Finanzsektor mit der Steuer an den Kosten der Krise zu beteiligen.
Weitere Informationen:  www.attac.de/kampagnen/finanztransaktions-steuer/erlaeuterungen/
Für Rückfragen und Interviews: 
Detlev von Larcher, AG Finanzmärkte und Steuern von Attac Deutschland / Moderator der Kampagne „Steuer gegen Armut“, Tel. 0160 9370 8007
Categories: Attac Planet

Konzernklagen gegen Klimaschutz: 278 Organisationen fordern Ende der Klagerechte von Energiekonzernen

Tue, 10/12/2019 - 11:54
Brüssel/Wien, 9. Dezember 2019 –  Der US-Konzern Rockhopper klagt Italien für den Entzug einer Bohrlizenz für Erdöl in der Adria auf bis zu 350 Millionen US-Dollar. (1) Der deutsche Konzern Uniper will die Niederlande auf Schadenersatz klagen, wenn das geplante Gesetz zum Ausstieg aus der Kohlekraft verabschiedet wird. (2) Der Konzern Vattenfall fordert 6,1 Milliarden Euro von Deutschland aufgrund des Atomausstiegs. (3)
Die rechtliche Basis für alle diese Klagen liefert der Energiecharta-Vertrag (Energy Charter Treaty, ECT) (4). Der – auch von Österreich unterzeichnete – Vertrag beinhaltet einen Investor-Staat-Streitbeilegungs (ISDS)-Mechanismus. Dieser ermöglicht es ausländischen Investoren im Energiesektor, Regierungen aufgrund neuer Gesetze – wie etwa den Ausstieg aus fossiler oder atomarer Energie – vor geheimen internationalen Schiedsgerichten auf Schadenersatz zu verklagen, wenn sie dadurch ihre (zukünftigen) Gewinne beeinträchtigt sehen.
Anlässlich der Jahreskonferenz der Vertragspartner, die vom 10. bis 11.12. 2019 in Brüssel stattfindet, fordert die Plattform Anders Handeln (5) gemeinsam mit 278 Organisationen der Zivilgesellschaft und Gewerkschaften aus den Vertragsstaaten (6) die Regierungen auf, die Vertragsbestimmungen, die auf den Schutz fossiler Brennstoffe abzielen sowie Sonderklagerechte für Investoren zu beenden.
„Der Vertrag hindert Staaten an effektivem Klimaschutz. Er ist daher mit dem Pariser Klimaabkommen und der Ausrufung des Klimanotstands durch das österreichische und EU-Parlament unvereinbar. Ohne die Streichung von ISDS Mechanismen und ohne wirksame Durchsetzungsmechanismen für die Bestimmungen zu nachhaltiger Entwicklung, Klimaschutz sowie zur Einhaltung von Menschenrechten und IAO Standards, sollte Österreich aus dem Vertrag aussteigen“, erklärt die Plattform. In Österreich sind gerade die Koalitionsverhandler*innen gefragt, diese Forderungen in ihr Regierungsprogramm aufzunehmen.

Da viele Staaten zunehmend Pläne für Klimaneutralität und einen Übergang zu sauberer Energie entwickeln müssen, droht mit dem ECT eine Flut neuer Klagen. Einzelne Länder wie etwa Italien sind bereits aus diesem Vertrag ausgestiegen. Doch anstatt diese Gefahren anzuerkennen, wollen die Vertragspartner den Vertrag anpassen und auf immer mehr - vor allem afrikanische - Staaten ausweiten, kritisiert die Plattform.
 
---
(1) Details unter https://corporateeurope.org/sites/default/files/2019-06/Rockhopper%20vs%20Italy.pdf
(2) Details unter https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/uniper-will-niederlande-wegen-kohleausstieg-verklagen-16377881.html
(3) Details unter https://www.energy-charter-dirty-secrets.org/#section5
(4) Der Vertrag über die Energiecharta (ECT) ist ein rechtsverbindlicher internationaler Investitionsvertrag, der 1994 unterzeichnet wurde, um "einen Rechtsrahmen zur Förderung einer langfristigen Zusammenarbeit im Energiebereich" zu schaffen. Es sollte die Investitionen westeuropäischer Unternehmen für fossile Brennstoffe in rohstoffreichen Ländern nach dem Zerfall der Sowjetunion sichern.
(5) Den neuen offenen Brief der Zivilgesellschaft, der von 271 Organisationen unterzeichnet wurde, finden Sie hier.
---
Rückfragen & Kontakt:
Theresa Kofler, Koordinatorin Anders Handeln
theresa.kofler@anders-handeln.at
+43 677 630 925 37

 

Categories: Attac Planet

Attac blockiert Amazon: Black Friday für Steuertricks, Ausbeutung und Klimazerstörung - Report / BILD

Fri, 29/11/2019 - 11:37
Black Friday für Amazon: Unter diesem Motto blockierte das globalisierungskritische Netzwerk Attac heute das Verteilzentrum von Amazon in Großebersdorf bei Wien sowie an rund 50 Orten in Frankreich. Damit will Attac auf den hohen Preis aufmerksam machen, den die Allgemeinheit für die Übermacht des Konzerns bezahlt. „Amazon steht für eine Welt der Steuertricks, der Ausbeutung von Mitarbeiter*innnen und der Schwächung von Gewerkschaften. Amazon schaltet den Wettbewerb aus und zerstört dabei den lokalen Handel und lokale Arbeitsplätze. Und Amazon steht für eine Welt der Klimazerstörung, des Überkonsums sowie der Überwachung von Beschäftigten und Konsument*innen“, kritisiert David Walch von Attac Österreich. Damit ist Amazon ein Paradebeispiel dafür, wie verheerend sich die wachsende Macht großer multinationale Konzerne auf unsere Gesellschaft auswirkt.
Attac Österreich hat all diese Praktiken des Konzerns in einem neuen Kurzbericht dokumentiert und mit politische Forderungen ergänzt. Der Bericht Die Welt von Amazon: Steuertricks, Ausbeutung und Klimazerstörung steht hier zum download zur Verfügung: https://www.attac.at/fileadmin/dateien/Presse/Downloads/Amazons_Welt.pdf BILDER von der heutigen Aktion beim Amazon-Verteilzentrum in Großebersdorf finden Sie unter: http://bit.ly/2XUT76E Sie können die kritische Arbeit von Attac hier unterstützen.
Categories: Attac Planet

Steuertransparenz: Attac kritisiert Nein der Regierung und Verwässerung beim EU-Wettbewerbsrat

Thu, 28/11/2019 - 10:53
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac und das VIDC kritisieren das angekündigte Nein der Regierung zu mehr Steuertransparenz beim heutigen EU-Wettbewerbsrat in Brüssel. Wirtschaftsministerin Elisabeth Udolf-Strobl erklärte dazu es sei ausreichend, wenn den Steuerbehörden die notwendigen Informationen zur Verfügung stehen.

„Die Argumente von Wirtschaftsministerin Udolf-Strobl gegen mehr Transparenz sind nachweislich falsch“, erklärt David Walch von Attac Österreich. „Steuerskandale wie LuxLeaks haben gezeigt, dass wir uns nicht darauf verlassen können, dass nationale Regierungen für eine gerechte Besteuerung von Konzernen sorgen. Es waren unabhängige Medien und die Zivilgesellschaft, die diese Skandale aufgedeckt haben.“

Öffentliche Konzernberichte liefern nicht nur wichtige Informationen - sie dämmen Steuervermeidung sogar unmittelbar ein. Eine Studie zeigt, dass sich der Steuerbeitrag von zu mehr Transparenz verpflichteten Banken erhöht, vor allem dann, wenn sie in Steuersümpfen aktiv sind. (1) „Genau deshalb wehren sich die größten Konzerne seit 40 Jahren mit allen erdenklichen Mitteln gegen mehr Transparenz. Umso wichtiger ist es, dass sich die Regierungen diesem Druck nicht beugen“, fordert Walch. „Auch Entwicklungsländer, die am Austausch der Steuerbehörden nicht teilnehmen, würden von mehr Transparenz profitieren. Investor*innen würden zudem einen Einblick in die Steuerstrategien und finanziellen Risiken von Konzernen bekommen“, erklärt Martina Neuwirth vom VIDC.
Kompromisspapier der Regierungen lässt Konzerne weiter tricksen
Für den Beschluss beim Wettbewerbsrat ist eine qualifizierte Mehrheit ausreichend. Die Süddeutsche Zeitung berichtete dazu heute von einer Beschlussvorlage. (2) Diese sehe vor den - ohnehin verbesserungswürdigen - Vorschlag der EU-Kommission noch weiter zu verwässern. Attac und das VIDC kritisieren grundsätzlich, dass die EU-Pläne vorsehen, die Steuerdaten von Niederlassungen in Nicht-EU-Staaten aggregiert dargestellt werden sollen, was die Steuertricks dort weiter im Dunkeln lässt. Die Kommission wollte zudem nur alle Konzerne mit mehr als 750 Millionen Euro Jahresumsatz dazu zwingen diese Informationen preiszugeben.

Laut Entwurf der Mitgliedstaaten sollen nun sogar nur Firmen betroffen sein, die zwei Jahre in Folge diese Umsatzgrenze überschreiten. „Diese exzessive Größengrenze ist durch nichts zu rechtfertigen. Die EU-Bilanzrichtlinie definiert bereits Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 40 Millionen Euro als große Unternehmensgruppen. Diese Grenze wurde auch bei den bereits existierenden öffentlichen Berichtspflichten für Rohstoff-Unternehmen eingezogen und sollte für alle Konzerne gleich gelten“, erklärt Walch.

Außerdem verlangen die EU-Minister*innen eine großzügige Ausnahmeklausel: Wenn die Veröffentlichung des Gewinns „geschäftsschädigend“ ist, darf die Firma die Herausgabe der Daten um sechs Jahre verzögern. „Diese Regelung gibt den Konzernen zusätzlich enormen Spielraum sich der Steuertransparenz völlig zu entziehen. Jegliche Ausnahmen sollten diesbezüglich gestrichen werden“, fordern Walch und Neuwirth.

Hintergrund:

Seit vielen Jahren fordern zivilgesellschaftliche Organisationen Licht ins Dunkel der Steuertricks internationaler Konzerne wie Apple, Google und Co zu bringen. Entscheidend dafür sind öffentliche länderweise Konzernberichte („public country by coutry reporting“). Damit müssten Konzerne unter anderem veröffentlichen, wie viel Gewinn sie wo verbuchen und wie viel Steuern sie bezahlen. Durch Steuerhinterziehung multinationaler Konzerne verlieren die Staaten weltweit jährlich rund 500 Milliarden Euro.

Anmerkungen

(1) Öffentliche Berichtspflichten existieren für Banken und Rohstoffkonzerne in der EU schon seit 2013. Studie: Does Country-by-Country Reporting Alleviate Corporate Tax Avoidance? Evidence from the European Banking Sector https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3075784
(2) https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-steuern-steuertricks-unternehmen-1.4699683
Categories: Attac Planet

Gegen Amazon und seine Welt

Fri, 15/11/2019 - 09:57
Die Zufriedenheit der Kunden ist das erklärte Ziel von Jeff Bezos, Chef von Amazon. Die Strategie: "in einem Tag", d.h. die Maximierung des Tempos der Paketvorbereitung, um dank Drohnen in weniger als einem Tag, weniger als einer Stunde und vielleicht weniger als einer halben Stunde zu liefern. Sein Ziel ist es ein komplettes Ökosystem mit verbundenen Häusern, E-Books, Musik, Serien, Filmen etc. zu schaffen, um immer mehr Aufträge für seine Produkte zu niedrigen Preisen zu generieren. Aber hinter dem Helden des Neoliberalismus 2.0 steht eine Vision der Welt, die wir bekämpfen müssen. Trotz Jeff Bezos' jüngsten Versprechungen über erneuerbare Energien oder die Kompensation seiner Emissionen bleibt die Welt von Amazon eine ökologische Katastrophe. Der multinationale Konzern verkaufte im vergangenen Jahr mehr als 11 Milliarden Produkte. Die niedrigen Preise, die täglichen Werbeaktionen treiben den Überverbrauch an und tragen zum Anstieg der CO2-Emissionen bei, indem sie die Ressourcengewinnung und den Transport per Boot, Flugzeug oder LKW erhöhen. Amazon Web Services (AWS) ist auch weltweit führend in der Cloud und seine Rechenzentren erzeugten 2018 so viele Treibhausgase wie Portugal. AWS erbringt seine Dienstleistungen für Palantir, ein Konzern, der Donald Trump dabei unterstützt, Migranten zu identifizieren und zu verhaften, die die Grenze illegal überschreiten. Eine Welt ohne Arbeitsplätze Es wird geschätzt, dass für jeden von Jeff Bezos' Firma geschaffenen Arbeitsplatz zwei Arbeitsplätze im gewerblichen Bereich verloren gehen. Amazon-Mitarbeiter, von denen viele Zeitarbeiter sind, führen Aufgaben aus, die von den Algorithmen in ihren Scannern getaktet werden. In den neuen Lagern werden sie zur Unterstützung von 100.000 Robotern eingesetzt. Und bald werden die bereits zahlreich zu überfliegenden Zusteller durch Drohnen ersetzt werden können. Eine Welt ohne Steuern und Demokratie Die Flucht vor Steuern und rechtlichen Regulierungen ist für den Liberalen Jeff Bezos eine echte Obsession. Als guter multinationaler Konzern verschiebt Amazon seine Gewinne künstlich in Steuersümpfen wie Luxemburg in Europa oder Delaware in den Vereinigten Staaten. In Frankreich kündigte Amazon einseitig an, die niedrige Digitalsteuer an seine Lieferanten weiterzugeben. In Seattle, dem Hauptsitz von Amazon, wurde eine Steuer auf multinationale Konzerne zugunsten der Obdachlosen gestrichen, obwohl sie vom Stadtrat einstimmig angenommen wurde. Zwölf Jahre nach der Eröffnung des ersten französischen Lagers in Saran (Loiret) weihte Amazon in Anwesenheit des Staatssekretärs für Digitaltechnik Cédric O ein riesiges Lager mit 4.000 Robotern in Brétigny-sur-Orge in Essonne ein. In Fournès im Gard und bei Metz in der Mosel sollen neue Standorte entstehen. Wir mobilisieren nicht gegen die 7.500 Mitarbeiter von Amazon, die schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhnen ausgesetzt sind um für Amazon die Kosten zu senken (und die Gewinne zu erhöhen). Aber die von Amazon versprochenen Arbeitsplätze führen zur Blindheit von Politiker*innen. Sie durschneiden lieber Eröffnungsbänder als sich über das Verschwinden von Tausenden von lokalen Unternehmen zu wundern, die Arbeitsplätze und soziale Bindungen in ganz Frankreich schaffen. Diese Welt zeigt sich jedes Jahr am sogenannten „Black Friday“, heuer am Freitag, den 29. November. Vorbereitet mit massiver Werbung ermutigt dieser Tag Verbraucher*innen, zu Millionen von Produkten zu greifen, die sie nicht unbedingt benötigen. Der Schwarze Freitag ist einer der wichtigsten Faktoren der Strategie des Preisdumpings, der es Amazon ermöglicht hat, der größte Händler für Textilien und Elektronik in Frankreich zu werden. Diese Weltsicht steht im völligen Widerspruch zu dem tiefen Streben nach einem menschenwürdigen Leben auf einem lebenswerten Planeten, das vor allem durch Gelbwesten oder Klimabewegung zum Ausdruck kommt. Es ist dringend nötig, den Bau neuer Infrastrukturen bei Amazon und anderen E-Commerce-Unternehmen zu stoppen und für die Entwicklung einer lokalen Wirtschaft zu mobilisieren, die Arbeitsplätze schafft, sozialen Zusammenhalt stärkt und mit der Klimakrise vereinbar ist. Um diese Forderung zu bekräftigen und Amazon nicht länger soziale und ökologische Rechte unterminieren zu lassen, fordern wir, dass der Black Friday 2019 in einen "Schwarzen Freitag für Amazon" umgewandelt wird. Am 29. November werden wir in ganz Frankreich zivilrechtliche Maßnahmen ergreifen, um die Geschäfte von Amazon zu stören und Alternativen zu fördern, um immer mehr Menschen aus ihrem schädlichen Einfluss zu befreien. Quelle:  www.stop-amazon.fr/ Veröffentlicht in der Le Monde: https://www.lemonde.fr/idees/article/2019/11/15/amazon-derriere-le-heros-du-neoliberalisme-2-0-se-cache-une-vision-du-monde-que-nous-devons-combattre_6019227_3232.html Erstunterzeichner*innen:
  • Nayla Ajaltouni (coordinatrice du collectif Éthique sur l’étiquette)
  • Christophe Alévêque (humoriste)
  • Alice Brauns et François Dubreuil (Unis pour le climat)
  • Jean-Christophe Angaut (philosophe et traducteur)
  • Sara Angeli Aguiton (sociologue CNRS)
  • Geneviève Azam (économiste)
  • Marie-Hélène Bacqué (Professeure des universités)
  • Ingrid Balazard et Marie Hermann (éditrices pour les éditions Hors d’atteinte)
  • Jacques Baujard et Fred Giacomoni (librairie Quilombo)
  • Jean-Paul Barriolade (éditions Libre & Solidaire)
  • Miguel Benasayag (philosophe)
  • Dominique Bourg (philosophe)
  • Alexandra Casenave-Camgasto (librairie des Éditeurs associés)
  • Eric Beynel et Cécile Gondard-Lalanne (porte-paroles de l’Union syndicale Solidaires)
  • Manuel Cervera-Marzal (sociologue)
  • Michèle Chadeisson (librairie Texture)
  • Patrick Chamoiseau (écrivain)
  • Maxime Combes, Raphaël Pradeau & Aurélie Trouvé (porte-paroles d’Attac France)
  • Sandra Cossart (directrice de Sherpa)
  • Marin Cousin (présidente de Résistance à l’agression publicitaire)
  • Thomas Coutrot (économiste)
  • Stéphane Cuttaïa (co-fondateur de Gilets Verts)
  • Alain Damasio (écrivain)
  • Laurence De Cock (historienne)
  • Carlo De Sacco (chanteur de Grèn Sémé)
  • Laurent Degousée (co-délégué de SUD Commerce)
  • Antoine Deltour (lanceur d’alerte)
  • Olivier Dubuquoy (géographe documentariste)
  • Cédric Durand (économiste)
  • Margot Duvivier (présidente du REFEDD)
  • Jean-Baptiste Eyraud (porte-parole de Droit au logement)
  • Guillaume Faburel (enseignant-chercheur)
  • Olivier Favier (journaliste indépendant)
  • Maya Flandin (vice-président du Syndicat de la librairie française / librairie Vivement dimanche)
  • Fabrice Flipo (philosophe)
  • Eric Floury, Hervé Floury & Chloë Bénéteau (librairie Floury-Toulouse)
  • Pascal Franchet (président du CADTM France)
  • Jean-Baptiste Fressoz (historien)
  • Iris Frey (chargée de campagne pour Attac Autriche)
  • Bruno Gaccio (auteur)
  • Khaled Gaiji (président des Amis de la Terre)
  • Guillaume Gandelot (librairie La Friche et président de l’INFL)
  • François Gemenne (chercheur en sciences politiques)
  • Susan George (écrivain)
  • Nicolas Girod (porte-parole de la Confédération paysanne)
  • Barbara Glowczewski (directrice de recherche au CNRS)
  • Pierre-Henri Gouyon (professeur au Muséum National d’Histoire Naturelle Paris)
  • Anahita Grisoni (sociologue et urbaniste)
  • Victoire Guillonneau (organisatrice pour 350.org)
  • Kaddour Hadadi (artiste)
  • Anaïs Henneguelle (maîtresse de conférences en économie à l’université de Rennes 2)
  • Mathilde Houlès (librairie la Friche)
  • François Jarrige (historien)
  • Kévin Jean (président de Sciences Citoyennes)
  • Marie Antonelle Joubert (coordinatrice de l’Alliance Mondiale pour la Justice Fiscale)
  • Jean-François Julliard (directeur de Greenpeace France)
  • Stéphen Kerckohve (délégué général d’Agir pour l’environnement)
  • Marie-Pierre Lajot (éditrice)
  • Mathilde Larrère (historienne)
  • Sonia Larue (réalisatrice)
  • Paul Laverty (scénariste)
  • Stéphane Lavignotte (théologien protestant et militant écologiste)
  • Yvan Le Bolloc’h (chanteur comédien)
  • Nicolas Lefort (librairie Les Guetteurs de Vent)
  • Geneviève Legay (porte-parole d’Attac 06)
  • Elliot Lepers (directeur exécutif de l’ONG - Le Mouvement)
  • Les Ogres de Barback (musiciens)
  • Li-Cam (autrice de science-fiction)
  • Ken Loach (réalisateur)
  • Joëlle Losfeld (éditrice)
  • Priscillia Ludosky (gilet jaune)
  • Josépha Mariotti et Pauline Fousse (éditions Passager Clandestin)
  • Dominique Méda (sociologue)
  • Cécile Menanteau et Géraldine Schiano de Colella (librairie-café Les bien-aimés)
  • Fabrice Michaud (secrétaire général FNST / CGT)
  • Xavier Moni (président du Syndicat de la librairie française / librairie Comme un roman )
  • Gérard Mordillat (écrivain et cinéaste)
  • Corinne Morel-Darleux (autrice)
  • Tatiana Moroni & Amandine Guichon (librairie Les villes invisibles)
  • Mr Mondialisation (journaliste indépendant)
  • Philippe N’go (éditions Moltogone)
  • Claire Nouvian (fondatrice de BLOOM)
  • Rebecca O’Brien’s (producteur)
  • Sandy Olivar Calvo (ANV-COP21)
  • Maxime Ollivier (La Bascule)
  • Yves Pagès (écrivain & éditeur aux éditions Verticales)
  • Emmanuel Poilane (président du CRID)
  • Thomas Porcher (économiste)
  • Julie Potier (directrice générale de Bio Consom’Acteurs)
  • Lison Rehbinder (coordinatrice de la plateforme Paradis Fiscaux et Judiciaires)
  • Cécilia Rinaudo Cécilia (coordinatrice générale de Notre Affaire à Tous)
  • Marie-Monique Robin (documentariste et écrivaine)
  • Jérôme Rodrigues (gilet jaune)
  • Roland Nivet & Edith Boulanger (porte-paroles du Mouvement de la Paix)
  • Olivier Rouard (directeur de la librairie Charlemagne à Toulon et Vice-Président du Syndicat de la librairie française)
  • Christel Rouma (coordination de Bizi !)
  • Liliane Rovere (actrice)
  • Samuel Sauvage (président de l’association Halte à l’Obsolescence Programmée)
  • Agnès Sinaï (enseignante à Sciences Po)
  • Yves Sintomer (politologue)
  • Sylvain Steer (La Quadrature du Net)
  • Bernard Stephan (directeur des éditions de l’Atelier)
  • Henri Sterdyniak (membre des Économistes Atterrés)
  • Jacques Testart (biologiste et écrivain)
  • Alexandra Tobelaim (metteure en scène)
  • Sezin Torçu (chercheuse au CNRS)
  • Usul (youtubeur)
  • Alain V. (Décroissance IDF)
  • Paco Vallat (librairie Terre des livres)
  • Victor Vauquois (Il est encore temps)
  • Léa Vavasseur (Alternatiba)
  • Vincent Verzat (Partager c’est sympa)
  • Denis Vicherat (co-président éditions Utopia)
  • Patrick Viveret (essayiste philosophe)
  • Peter Wahl (Attac Allemagne)
  • Youth For Climate (groupe locaux de Grenoble Lyon Paris/IDF et Saint-Quentin-en-Yvelines)
Categories: Attac Planet